KooWo Volkersdorf – Nähe Graz

KooWo ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt. Unsere Gruppe baut ca. 25  Wohneinheiten für etwa 43 Erwachsene und 20 Kinder und Jugendliche.

Wir sehen gemeinschaftliches Wohnen als Antwort auf das Altern der Gesellschaft, die Knappheit bezahlbaren Wohnraums und als Beitrag zur Ausbreitung nachhaltiger Lebensformen. Wir vereinen in unserer Vision

  • vielfältige soziale Aspekte eines generationsübergreifenden Lebens in Gemeinschaft
  • einen landwirtschaftlichen Schwerpunkt zur teilweisen Selbstversorgung
  • ökologische Aspekte der Schonung natürlicher Ressourcen
  • die Nutzung von erneuerbaren Energien sowie
  • die Möglichkeit für Co-Working in der Region.

Projektbeschreibung erstellt vom Verein

Kooperatives Wohnen Volkersdorf

ZVR-Zahl:135835632

https://www.facebook.com/koowovolkersdorf/

koowo.volkersdorf@gmail.com

Der Verein steht für Fragen zum Projekt und zur Gruppe zur Verfügung.

 

Unser Grundstück

Auf dem 3,6ha großen Grundstück gegenüber des Ortskerns von Volkersdorf befindet sich bereits ein Altbestand bestehend aus einem Dreikanthof und einem Bauernhaus. Die Freiflächen gliedern sich in 1ha Bauland und 1,8ha landwirtschaftliche Nutzfläche sowie 0,8ha Wiese. Der Rabnitzbach fließt im Grünland ein Stück weit durch das Grundstück.

 

 

Unsere Vision

Wir streben nach einem gelingenden Miteinander

und einem Leben in Einklang mit der Natur

durch unser Vertrauen in menschlichen Vielklang.

Unsere Ziele

Wir ermöglichen ein gemeinschaftliches und generationsübergreifendes Wohnen. Unsere Gruppe baut ca. 25  Wohneinheiten für etwa 43 Erwachsene und 20 Kinder und Jugendliche.

Gemeinschaftliches Leben

Eine in ihrer Kraft und Dynamik beständige Gemeinschaft schafft vielfältige Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung im Alltag und trägt so zur geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung und Gesunderhaltung eines Menschseins in Beziehung bei.

Kennenlerntreffen

Unser nächstes Kennenlerntreffen findet am

1. Dezember 2017 statt.

Alle Infos und Anmeldung findest du hier

Die Gestaltungsmöglichkeiten einer Gemeinschaft schaffen

  • ein kinderfreundliches Umfeld,
  • barrierefreie Wohneinheiten für ältere Mitglieder
  • kostengünstigen Wohnraum für benachteiligte Gruppen wie z.B. Alleinerziehende, flüchtende Menschen
  • Synergien, die der Gemeinschaft, der Umgebung und jedem Einzelnen zugutekommen

Gemeinschaftliche Einrichtungen

Wir teilen Ressourcen wie Räume, Fahrzeuge oder Geräte, die von Einzelnen selten genutzt oder nur gegen Entgelt bezogen werden. Dadurch senken wir Kosten, aber auch Material- und Energieverbrauch. Diese ressourcensparende Haltung bezieht sich auch auf viele recycelbare Dinge. Dem Wegwerfen und neu Kaufen stehen Wiederverwendung und Verwertung gegenüber. Auf diese Weise kann der ökologische Fußabdruck vermindert werden.

Landwirtschaftlicher Schwerpunkt

Wir betreiben gemeinsam eine nachhaltige Landwirtschaft. Somit werden Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf von uns produziert und verarbeitet. Hierbei streben wir einen möglichst hohen Selbstversorgungsgrad an und legen dabei Wert auf Faktoren wie:

  • eine biologische Wirtschaftsweise,
  • Bodenverbesserung,
  • das Wohlergehen von Menschen, Tieren und Pflanzen,
  • Einsatz von sortenfestem Saatgut und
  • Müllreduktion und -vermeidung.

Berufliche Verankerung mittels Co-Working

Co-Working ermöglicht, dass sich vielfältige Professionen im ländlichen Raum langfristig ansiedeln. Eine übergreifende Zusammenarbeit und der Austausch zwischen unterschiedlichen Professionen werden gefördert, wodurch „co-kreative“ Konzepte entstehen.

Durch das Teilen von Räumen wird Platz gespart, werden Kosten gesenkt und durch ein breit gefächertes Wissen profitieren alle Parteien.

So können langfristig „seelenvolle Arbeitsplätze“ in der Region geschaffen werden, die in einer schnelllebigen Zeit mit hohem Stressniveau neue Lebensqualitäten hervorbringen.

Energieeffiziente und flächensparende Bauweise

Sowohl die Umsetzung des Revitalisierungskonzeptes des vorhandenen Altbestandes der Gebäude, als auch die Einbettung in die Baulandschaft der dörflichen Struktur entsprechen unserer Grundhaltung. Energieeffizienz und Flächenersparnis gelten als Gestaltungsprinzipien und nehmen bei der Planung, Umsetzung und Lebensformentwicklung viel Raum ein. So zeigt sich dieser achtsame Umgang auch durch geringe Versiegelung im Außenbereich.

Einbindung in die Gemeinde

Es ist uns ein Anliegen die gegebene Infrastruktur im Sinne des Gemeinwesens zu aktivieren und zu beleben. Unsere landwirtschaftliche Ausrichtung und die Möglichkeit für Co-Working stärken den sozialen Zusammenhalt in einer Gemeinde und schaffen Raum für neue, innovative und kreative Projekte.

Zeitplan

 

Okt. 15Besichtigung Grundstück auf Initiative von Werner Schwarz
Nov. 15Findung der Kerngruppe
Dez. 15 – Apr. 16Visionsfindung, Ausarbeitung des Rohkonzepts, Klärung der Finanzierungsform, Partnerschaft mit WoGen
Mai 16Erweiterung der Gruppe um 6 erwachsene Personen (3 Wohneinheiten)
Workshop: Visionsstärkung, Erarbeitung eines Projektplans
Jun. – Aug. 16Gründung des Vereins, Kooperation mit WoGen, Grundstückskauf
Sept. – Dez. 16Erweiterung der Gruppe um fünf Parteien, Fertigstellung des Bebauungskonzepts, Ausarbeitung des landwirtschaftlichen Konzepts, Weiterentwicklung der Organisation unserer Gruppe, Planung der Wohneinheiten
Herbst 2017Einreichplanung, Bewilligungsverfahren
2018Bauphase
März 2019Fertigstellung, Übergabe und Einzug