Quartiershaus – Hauptbahnhof Wien

Die WoGen freut sich im Zuge des Bewerbungsverfahrens für Quartiershäuser „Leben am Helmut-Zilk-Park, Hauptbahnhof Wien“ den Zuschlag für ein Grundstück erhalten zu haben und das WoGen-Quartiershaus bis Ende 2020 realisieren zu können.

Das WoGen Quartiershaus

im neuen Sonnwendviertel Ost ist in unmittelbarer Nähe zum Wiener Hauptbahnhof gelegen. Die zentrumsnahe Lage sowie die städtebauliche Qualität des Quartiers in Verbindung mit einem innovativen Nutzungskonzept machen dieses Projekt zu etwas Besonderem. Das Haus gliedert sich in zwei Bereiche – das gemeinschaftliche Wohnen und das kooperative Arbeiten, wobei es Synergieflächen untereinander gibt. Diese Flächen sind der Stadtbalkon, die Gemeinschaftsküche, der Veranstaltungsraum und die offene Stadtwerkstatt.

Team

Bauträger: Die WoGen
Generalplaner: raum & kommunikation
Architektur: feld72 und transparadiso
Landschaftsarchitektur: Carla Lo
Tragwerk: Werkraum Ingenieure
Bauphyik und Brandschutz: Röhrer Bauphysik

Kooperatives Arbeiten

findet auf unterschiedlichen Ebenen statt, und gliedert sich in Werkstätten, Büros und Verkaufsflächen. Die Gemeinsame inhaltliche Klammer ist die gemeinwohl- und kooperationsorientierte Ausrichtung der Unternehmen.

Die Stadtwerkstatt befindet sich auf einer abgesenkten Fläche von ca. 800 m² und bringt moderne Produktionsmethoden und Übungswerkstätten ins Zentrum der Stadt.

Moderne Büros und Verkaufsflächen sind in der Größenordnung von ca. 1.400 m² geplant. Die WoGen selbst wird sich neben Büros wie raum & kommunikation und Conviva ebenfalls hier niederlassen.

Gemeinschaftliches Wohnen

Individuelle Wohnbereiche und großzügige, gemeinschaftlich genutzte Flächen machen das WoGen Quartiershaus zu einem Platz der Fülle. Das Wohnen gliedert sich ins Cluster- und Wohngruppenwohnen.

Gemeinsame Flächen

Die beiden Wohnbereiche (Clusterwohnen und Wohngruppenwohnen) verfügen über jeweils eigene Gemeischaftsflächen und teilen sich zudem Bereiche, in denen zum Beispiel Sauna, Bibliothek, Kinderspielraum, oder anderes entstehen kann. Dabei ist klar, dass die Gruppen selbst entscheiden welche Räume wie genutzt werden sollen.

Mitbestimmung

Bei den Geschoß- und Wohnungsgrundrisse gibt es im Zuge von Planungsworkshops die Möglichkeit der individuellen Anpassung an die Bedürfnisse und Wünsche der künftigen BewohnerInnen.
Angrenzende Wohnplätze im Clusterwohnen können zusammengelegt werden.
Welche Nutzungen sollen die Gemeinschaftsräume haben? Das ist eine Frage die in der jeweiligen Gruppe für sich (Clusterwohnen, Wohngruppe und Gewerbe) und auch vom gesamten Quartiershaus entschieden wird.

Clusterwohnen

  • Kleine individuelle Wohnplätze (25 bis 35 m²)
  • Großzügige Gemeinschaftsflächen (200 m² pro Geschoß) Bespielung bestimmt die Gruppe.
  • 38 Wohnplätze auf 1.800 m²
  • Je nach Platzbedarf ca. 38 Menschen.

Wohngruppenwohnen

  • 18 Wohnungen auf 1.350 m²
  • Wohnungen zwischen 48 und 110 m² (WG-Type bis 180 m²)
  • Gemeinschaftsraum pro Geschoß (20 m²) Was dort geschieht entscheiden die BewohnerInnen.
  • Außenliegende Erschließung als Begegnungsraum (50 m²)

Zeitplan

Einreichung im Mitte 2018
Planungsmitbestimmung bis Mitte 2018
Bezug voraussichtlich Ende 2020

Weitere Informationen

Vernetzungs- und Informationsplattform: http://www.Sonnwendviertel.digital

Gebietsbetreuung GB*10: http://www.gbstern.at/